Bilder: OW und CR

Gottesdienst zu Hause - Nr. 2

von Pastorin Heike Löhr

Fürchtet euch nicht!

– ein Gottesdienst zu Hause und mit allen –
durch den Geist verbunden


Ausgabe 2 (22. März 2020)

Bitte beachten Sie: diese Andacht muss nicht perfekt sein!
Sie dürfen stocken und stottern, Sie dürfen suchen und blättern. Sie sind niemandem etwas schuldig.
Im Gegenteil: Sie sind hier, um vor Gott mit einer Andacht beschenkt zu werden!

Was Sie brauchen:
  • Eine Kerze
  • Ein Evangelisches Gesangbuch
  • Zeit für Gott und sich
  • Das Faltblatt (PDF) oder diese Seite


Kerze anzünden | Stille

Gebet

Gott, ich bin hier allein

und doch sind wir alle durch deinen Geist miteinander verbunden. Und so feiere ich in deinem Namen Gottesdienst. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Aus Psalm 84 (auch im Evangelischen Gesangbuch Nr. 734)

Wie lieblich sind deine Wohnungen, Herr Zebaoth! Der Vogel hat ein Haus gefunden und die Schwalbe ein Nest für ihre Jungen. Wohl denen, die in deinem Hause wohnen; die loben dich immerdar. Wohl den Menschen, die dich für ihre Stärke halten und von Herzen dir nachwandeln! Wenn sie durchs dürre Tal ziehen, wird es ihnen zum Quellgrund, und Frühregen hüllt es in Segen. Sie gehen von einer Kraft zur andern und schauen den wahren Gott in Zion. Herr, Gott Zebaoth, höre mein Gebet; vernimm es, Gott Jakobs! Gott, unser Schild, schaue doch; sieh an das Antlitz deines Gesalbten! Gott der Herr ist Sonne und Schild; der Herr gibt Gnade und Ehre. Er wird kein Gutes mangeln lassen den Frommen. Herr Zebaoth, wohl dem Menschen, der sich auf dich verlässt! (Luther-Bibel 2017)

Stille

Impuls

Psalm 84, der Psalm für den Sonntag Lätare, mitten in der Passionszeit. Eine Zeit der Verunsicherung und der Angst – für Jesus damals auf dem Weg nach Jerusalem. Und heute? Gefühle, die auch uns nicht fremd sind in diesen Tagen. Wie wird es weitergehen? Bleibe ich gesund? Und auch die Menschen, die mir lieb sind? Wer hätte vor 3 Wochen, zum Beginn der Passionszeit, gedacht, dass unser gewohntes, vertrautes Leben, so zum Stillstand käme?! Eine Zeit der Not, der „Dürre“ – und plötzlich der Zuspruch, das Versprechen Gottes: „das dürre Tal wird ihnen zum Quellgrund“. Gott selbst bietet sich an – als unerschöpfliche Quelle des Lebens.

Stille 

oder

Gesang (singen oder summen Sie Lied Nr. 282 „Wie lieblich schön, Herr Zebaoth“ oder ein anderes, das Sie mögen)

oder

Gebet (Evangelisches Gesangbuch Nr. 814-932: suchen Sie sich eines aus, z.B. Nr. 890, oder sprechen Sie frei, was Ihnen auf der Seele liegt.)

Vaterunser

Vater unser im Himmel. Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Segen

Gott segne uns und behüte uns, Gott lasse sein Angesicht leuchten über uns und sei uns gnädig. Gott erhebe sein Angesicht auf uns und schenke uns Frieden. Amen.

Stille

Kerze auspusten

Bleiben Sie gesegnet und behütet!
Ihre Dietrich-Bonhoeffer-Kirchengemeinde 
und Kirchengemeinde Groß-Buchholz