Bilder: OW und CR

Gottesdienst zu Hause - Nr. 233

von Diakonin Hilke Jörs

Gottesdienst zum Mitnehmen

– ein Gottesdienst zu Hause und mit allen –
durch den Geist verbunden

Ausgabe 233 (5. Juni 2024)

Bitte beachten Sie: Heute ist unsere Andacht gedacht für kleine und große Menschen, also für die ganze Familie!

Alle können einen Teil der Andacht übernehmen. Es geht aber auch alleine.

Sie sind hier, um vor Gott mit einer Andacht beschenkt zu werden!


Was Sie brauchen:

  • Eine Kerze
  • evtl. ein paar Blumen
  • Ein buntes oder gelbes Tuch/Schal
  • ein Evangelisches Gesangbuch (EG)
  • Zeit für Gott und sich
  • Das Faltblatt (PDF) oder diese Seite

Kerze anzünden Dazu wird gesagt:
Jesus sagt: Ich bin das Licht der Welt! Wo Menschen in seinem Namen zusammenkommen, da ist Licht. Es breitet sich aus. Es wärmt uns. Da ist Gottes Liebe mitten unter uns. Amen.

Lied: (EG 503) „Geh aus, mein Herz, und suche Freud“

Gebet (aus dem Kindergottesdienst)
Alles, was wir heute tun, singen, spielen, lachen, ruh‘n,
soll gescheh‘n in deinem Namen und mit deinem Segen. Amen.

Lesung nach Prediger 3
Alles hat seine Stunde.
Für alles, was auf der Erde geschieht gibt es eine bestimmte Zeit:
eine Zeit zum Kinder-Gebären und eine Zeit zum Sterben,
eine Zeit zum Pflanzen und eine Zeit zum Ernten,
eine Zeit zum Wachen und eine Zeit zum Weinen,
eine Zeit zum Traurig-Sein und eine Zeit zum Tanzen,
eine Zeit zum Suchen und eine Zeit zum Verlieren,
eine Zeit zum Behalten und eine Zeit zum Wegwerfen,
eine Zeit zum Zerreißen und eine Zeit zum Zusammennähen,
eine Zeit zum Schweigen und eine Zeit zum Reden.
(Übersetzt von Georg Schwikart)

Impuls - SANDUHR
In der Verfilmung der Erzählung „Tod in Venedig“ von Thomas Mann, sitzt der Hauptdarsteller vor einer Sanduhr und sinniert über die „dahinfließende“ Zeit: „Die Verengung, durch die der rote Sand rinnt, ist so hauchdünn, dass es zuerst scheint, als ob der Sand im oberen Hohlraum gar nicht abnehme. Nur ganz zuletzt, da scheint es schnell zu gehen, und schnell gegangen zu sein.“
Kommt Euch/Ihnen dieser Gedanke bekannt vor? Die Kindheit, in der man es manchmal kaum erwarten kann, irgendwann in weiter Ferne endlich erwachsen zu werden, und dann – in fortgeschrittenem Alter – das Gefühl: Die Zeit fliegt einfach nur so dahin, das Leben ist ein Wimpernschlag… Die Zeit ist ein kostbares Kapital. Und niemand von uns kennt seinen „Kontostand.“
Denken wir doch gerade auch in den kommenden Wochen, in der Ferienzeit und an ausgelassenen Urlaubstagen, ab und zu mal an eine solche Sanduhr.
Vielleicht hilft uns das, die schönen und besonderen Momente und Erlebnisse, noch intensiver und dankbarer wahrzunehmen.
Schöne Ferien!

Gesang (EG 171) „Bewahre uns Gott“ oder ein anderes Lied.

Gebet
Gott, du begleitest uns auf unseren Lebenswegen. Es geht uns gut. Wir haben alles, was wir brauchen: Wohnung, Kleidung, Essen, Eltern, Freunde und liebe Verwandte. Das alles ist ein Zeichen dafür, dass Du es gut mit uns meinst. Gott, wir danken Dir für Deine Liebe.
Amen.

Vaterunser
Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.

Segen
Wer hat kann ein buntes oder gelbes Tuch oder einen Schal dazu nehmen und ihn dem jeweils nächsten Mitfeiernden um die Schultern legen mit den Worten:

Jesus spricht: "Ich bin das Licht der Welt" Gehe nun unter seinem Segen in diese Woche. 

oder

Gott segne dich und behüte dich!

Zum Schluss: Amen

Kerze auspusten

Bleiben Sie gesegnet und behütet!
Ihre Dietrich-Bonhoeffer-Kirchengemeinde
und Kirchengemeinde Groß-Buchholz