Gottesdienst zum Mitnehmen
– ein Gottesdienst zu Hause und mit allen –
durch den Geist verbunden
Ausgabe 310 (26. November 2025)
Was Sie brauchen:
- Eine Kerze
- ein Evangelisches Gesangbuch (EG) oder die FreiTöne (FT)
- Zeit für Gott und sich
- Das Faltblatt (PDF) oder diese Seite
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Gebet
Gott, durch deinen Geist sind wir vereint,
auch wenn wir gerade allein sind oder uns allein fühlen.
So feiere ich jetzt diesen Gottesdienst. Im Namen Gottes, des Vaters
und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
Psalm 23,1
Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.
Impuls
Dieser Vers aus dem 23. Psalm ist einer der bekanntesten und tröstlichsten Bibelverse. „Der Herr ist mein Hirte“ – hier wird Gott als der Hirte dargestellt, der für seine Schafe sorgt, sie führt und ihnen alles gibt, was sie brauchen. Diese Metapher ist besonders kraftvoll, weil sie uns an die Fürsorge Gottes erinnert, die weit über das hinausgeht, was wir in menschlicher Weise verstehen können. Wenn David diesen Vers schreibt, befindet er sich in einer Zeit der Unsicherheit und Bedrängnis, aber er vertraut darauf, dass Gott ihn führen wird. Als Hirte sorgt Gott nicht nur für das leibliche Wohl, sondern auch für geistliche und seelische Versorgung. Er ist derjenige, der uns in „grüne Auen“ führt, wo wir Ruhe und Erholung finden können, und der uns „zur frischen Quelle“ leitet, wo unser Durst gestillt wird.
„Mir wird nichts mangeln“ – dies ist eine Zusage, die uns in allen Lebenslagen Trost spenden kann. Es bedeutet nicht, dass wir immer alles haben, was wir uns wünschen, aber dass Gott uns mit dem versorgt, was wir wirklich brauchen. Diese Versorgung ist nicht nur materiell, sondern umfasst auch alles, was unser Leben in seiner Tiefe ausmacht – Liebe, Hoffnung, Geborgenheit, Kraft und Frieden. In einer Welt, die oft von Mangel und insbesondere auch Sorgen geprägt ist, ruft dieser Vers uns dazu auf, unser Vertrauen in Gott zu setzen. Wenn er unser Hirte ist, dürfen wir sicher sein, dass er uns niemals allein lässt und immer für uns sorgt. Wir können auf seine Führung vertrauen, auch in dunklen Tälern, und wissen, dass er uns zu einem guten Ziel führen wird.
Lassen Sie uns darauf vertrauen und dafür beten, dass uns der Hirte auch durch die schwierigen Zeiten von Despoten an allen Ecken und Enden führen wird.
Gesang: Lied EG 607: „Vertrauen wagen dürfen wir getrost“
Vaterunser
Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.
Segen
Gott segne uns und behüte uns,
Gott lasse sein Angesicht leuchten über uns und sei uns gnädig.
Gott erhebe sein Angesicht auf uns und schenke uns Frieden. Amen.
Stille
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Bleiben Sie gesegnet und behütet!
Ihr Team der Kirchengemeinde Groß-Buchholz, der Dietrich-Bonhoeffer-Kirchengemeinde und der ev. Klinikseelsorge der MHH