Gottesdienst zum Mitnehmen
– ein Gottesdienst zu Hause und mit allen –
durch den Geist verbunden
Ausgabe 317 (14. Januar 2026)
Was Sie brauchen:
- Eine Kerze
- vielleicht ein Evangelisches Gesangbuch (EG)
- Zeit für Gott und sich
- Das Faltblatt (PDF) oder diese Seite
Kerze anzünden
Stille
Gebet
Gott, durch deinen Geist sind wir vereint,
auch wenn wir gerade alleine sind oder uns allein fühlen.
So feiere ich jetzt diesen Gottesdienst. Im Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
Apostelgeschichte 5,19-20
Aber der Engel des Herrn öffnete bei Nacht die Gefängnistür und führte sie heraus und sprach: Geht hin, tretet auf und redet im Tempel zum Volk alle Worte dieses Lebens!
Stille
Impuls
Die Apostel saßen hinter Gittern, weil sie die Wahrheit über Jesus verkündigten. Doch Gott schickt einen Engel – ein Zeichen seiner Macht und Fürsorge. Er lässt seine Diener nicht im Stich, wenn sie für ihn einstehen.
Der Engel befiehlt ihnen nicht, sich zu verstecken, sondern: „Geht hin und redet!“ Gott will, dass wir gerade dann, wenn Widerstand kommt, mutig weitermachen. Die Botschaft vom „Leben“, das Jesus schenkt, ist zu wichtig, um sie zu verschweigen.
Die Apostelgeschichte 5,19-20 ist eine Ermutigung, im Glauben festzustehen, Gottes übernatürliches Handeln zu erwarten und mutig Gottes Botschaft zu verkünden, selbst wenn es herausfordernd ist. Es geht darum, die Stimme des Glaubens im Alltag zu erheben.
Die Apostel wurden nicht befreit, um zu ruhen, sondern um weiterzureden. Wo und wie kannst du heute die „Worte dieses Lebens“ (das Evangelium, die gute Nachricht) weitergeben?
Aber wo stecken fest? Welche Gefängnisse (Ängste, Zweifel, äußere Umstände) hindern uns?
Gott befreit uns, damit wir seine Liebe verkünden. Er gibt uns die Kraft, weiterzusagen, was wir von ihm wissen – im Großen wie im Kleinen, auch wenn es nicht immer einfach ist
Stille
oder
Gesang (singen oder summen Sie das Lied „Ich lobe meinen Gott“ (EG Nr. 272) oder ein Lied, das Sie mögen)
oder
Gebet (zum Beispiel EG Nr. 814-932: suchen Sie sich ein für Sie passendes Gebet aus oder sprechen Sie frei, was Ihnen auf der Seele liegt.)
Vaterunser
Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.
Segen
Gott segne uns und behüte uns,
Gott lasse sein Angesicht leuchten über uns und sei uns gnädig.
Gott erhebe sein Angesicht auf uns und schenke uns Frieden. Amen.
Stille
Kerze löschen
Bleiben Sie gesegnet und behütet!
Ihr Team der Kirchengemeinde Groß-Buchholz, der Dietrich-Bonhoeffer-Kirchengemeinde und der ev. Klinikseelsorge der MHH