Gottesdienst zum Mitnehmen
– ein Gottesdienst zu Hause und mit allen –
durch den Geist verbunden
Ausgabe 319 (28. Januar 2026)
Was Sie brauchen:
- Eine Kerze
- vielleicht ein Evangelisches Gesangbuch (EG)
- Zeit für Gott und sich
- Das Faltblatt (PDF) oder diese Seite
Kerze anzünden
Stille
Gebet
Gott, durch deinen Geist sind wir vereint,
auch wenn wir gerade alleine sind oder uns allein fühlen.
So feiere ich jetzt diesen Gottesdienst. Im Namen Gottes, des Vaters
und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
Epheser 1, 18+19 (NGÜ)
Er öffne [erleuchte] euch die Augen des Herzens, damit ihr erkennt, was für eine Hoffnung Gott euch gegeben hat, als er euch berief, was für ein reiches und wunderbares Erbe er für die bereithält, die zu seinem heiligen Volk gehören, und mit was für einer überwältigend großen Kraft er unter uns, den Glaubenden, am Werk ist.
Stille
Impuls
Für die meisten von uns ist Weihnachten schon längst wieder in Vergessenheit geraten, aber doch endet der Weihnachtsfestkreis im kirchlichen Kalender erst jetzt mit dem Ende der Epiphanias-Zeit (Anfang Februar). Somit wird mehrere Wochen an die Erscheinung
und das Licht gedacht: Der Morgenstern, der Stern dem die Hlg. Könige gefolgt sind und eben auch die Hoffnung, die die Geburt Jesu in unsere Welt gebracht hat. Der Brief an die Epheser erinnert die Leser direkt zu Beginn an die göttliche Hoffnung. Die Bitte um „Erleuchtung der Augen des Herzens“ der Menschen wird hier formuliert. Im Herz liegt, nach damaliger Vorstellung, der Verstand. Nicht nur die Tatsache „Jesus ist für Dich und Mich geboren“ ist wichtig, sondern viel mehr die Erkenntnis, dass dies gilt und konkrete Auswirkung auf das Leben jedes einzelnen Gläubigen hat. Es ist ein Geschenk, dass wir Gottes Liebe in manchen Momenten spüren können – in positiven Begegnungen, kleinen Wundern und Fügungen, im miteinander. Genauso kann es sein, dass er uns verstehen und erkennen lässt, wenn wir gerade in die Irre gehen. Und so sind die Hoffnung und die Erkenntnis ein Geschenk, das auch dann noch gilt, wenn die Weihnachtsdeko und – freude schon längst wieder weggepackt wurden.
Stille
oder
Gesang (singen/summen Sie das Lied „Jesus ist kommen“ EG 66)
oder
Gebet (frei gesprochen, oder z.B.) HERR, ich bitte dich, dass du die Augen meines Herzens erleuchtest. Dass du mir Licht schenkst, mich Dinge und Zusammenhänge verstehen lässt. Schenke auch Licht für die Seele, wenn es dunkel ist durch Trauer, Krankheit oder Einsamkeit. Denn deine Geburt hat Licht in diese Welt gebracht.
Vaterunser
Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.
Segen
Gott segne uns und behüte uns,
Gott lasse sein Angesicht leuchten über uns und sei uns gnädig.
Gott erhebe sein Angesicht auf uns und schenke uns Frieden. Amen.
Stille
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Bleiben Sie gesegnet und behütet!
Ihr Team der Kirchengemeinde Groß-Buchholz, der Dietrich-Bonhoeffer-Kirchengemeinde und der ev. Klinikseelsorge der MHH