Gottesdienst zum Mitnehmen
– ein Gottesdienst zu Hause und mit allen –
durch den Geist verbunden
Ausgabe 322 (18. Februar 2026)
Was Sie brauchen:
- Eine Kerze
- vielleicht ein Evangelisches Gesangbuch (EG)
- Zeit für Gott und sich
- Das Faltblatt (PDF) oder diese Seite
Kerze anzünden
Stille
Gebet
Gott, durch deinen Geist sind wir vereint, auch wenn wir gerade al-lein sind oder uns allein fühlen. Sei mit deinem Geist, deiner Kraft und Liebe bei uns und lass uns im Vertrauen auf deinen Segen leben.
So feiere ich jetzt diesen Gottesdienst. Im Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
Matthäus 9, 14-17
Da kamen die Jünger des Johannes zu ihm und sagten: Warum fasten wir und die Pharisäer, deine Jünger aber fasten nicht? Da sagte Jesus zu ihnen: Können denn die Hochzeitsgäste trauern, solange der Bräu-tigam bei ihnen ist? Doch es werden Tage kommen, da ihnen der Bräutigam entrissen wird, und dann werden sie fasten. Niemand näht ein Stück neuen Stoff auf einen alten Mantel; denn der Flicken reißt etwas ab von dem Mantel, und es entsteht ein noch schlimmerer Riss. Auch füllt man nicht neuen Wein in alte Schläuche, sonst Reißen die Schläuche, der Wein läuft aus, und die Schläuche sind hin. Nein, neuen Wein füllt man in neue Schläuche, so bleibt beides erhalten.
Stille
Impuls
Es ist Aschermittwoch und damit beginnt die 40tägige Fastenzeit. Ab heute verzichten einige auf Alkohol, Fleisch oder Süßigkeiten. Man-che verzichten auf Social Media, aufs Fluchen, Auto fahren uvm. Da-bei geht es beim Fasten nicht um ein „moralisches Fitnessprogramm“. Es ist der Beginn einer Zeit, in der bewusst Trauer, Ernst, das Durch-brechen von Gewohnheiten und Sehnsucht im Zentrum stehen. Vor allem aber ist die Fasten- und Passionszeit ein Zeitraum, in dem es ganz besonders um die geistliche Ausrichtung auf das Kreuz und die Auferstehung Jesu geht. Jesus sagt, dass Fasten einen Sinn hat – näm-lich um freier, wacher werden zu können für Gott. Denn in dieser Zeit können wir uns verstärkt fragen: Was hält mich gefangen? Was lenkt mich von Gott ab? Vielleicht sind es Gewohnheiten, Abläufe o.ä. Oft-mals denken manche: Ich mache ein bisschen Verzicht in dieser Zeit. Aber wenn Gott etwas Neues schenken will, dann reicht es nicht nur außen etwas zu reparieren. Wenn Gott erneuern will, dann auch von innen, vom Herzen her. Und damit kann die Fastenzeit als eine Zeit der intensiven Öffnung zu Gott, Gottes Worte und Berührungen ver-standen werden und nicht als Zeit der Selbstoptimierung. Damit wün-sche ich uns allen eine gute Fastenzeit!
Stille
oder
Gesang („Meine engen Grenzen – Ergänzungsheft zum EG Nr. 12)
oder ein
Gebet, das Sie mögen
Vaterunser
Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.
Segen
Gott segne uns und behüte uns,
Gott lasse sein Angesicht leuchten über uns und sei uns gnädig.
Gott erhebe sein Angesicht auf uns und schenke uns Frieden. Amen.
Stille
Kerze löschen
Bleiben Sie gesegnet und behütet!
Ihr Team der Kirchengemeinde Groß-Buchholz, der Dietrich-Bonhoeffer-Kirchengemeinde und der ev. Klinikseelsorge der MHH