Bilder: OW und CR

Gottesdienst zu Hause - Nr. 323

von Pastorin Anna Schwengber

Gottesdienst zum Mitnehmen

– ein Gottesdienst zu Hause und mit allen –
durch den Geist verbunden

Ausgabe 323 (25. Februar 2026)

Was Sie brauchen:

  • Eine Kerze
  • vielleicht ein Evangelisches Gesangbuch (EG) oder die freiTöne (fT)
  • Zeit für Gott und sich
  • Das Faltblatt (PDF) oder diese Seite

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Gebet
Gott, durch deinen Geist sind wir vereint,
auch wenn wir gerade alleine sind oder uns allein fühlen.
So feiere ich jetzt diesen Gottesdienst. Im Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Johannes 12,24
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch:
Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt,
bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht.

Stille

Impuls
Da sind wir nun angekommen, seit einer Woche leben wir laut Kirchenjahreskalender in der Passionszeit.
Doch was heißt das eigentlich?
Passion, so definiert es der Duden, kann mehreres bedeuten: zum einen „starke, leidenschaftliche Neigung zu etwas; Vorliebe, Liebhaberei“ und zum anderen „das Leiden und die Leidensgeschichte Christi“.
Zwei Bedeutungen, die im ersten Moment gegensätzlich erscheinen. „starke Neigung“ und „Vorliebe“ gegenüber „Leiden“ und „Leidensgeschichte Christi“.
Und doch: die Passionszeit, das Leiden, dass wir in diesen Wochen vor Ostern bedenken, sie ist zwar immer wieder thematisch voll von Leid und Schmerz und der Frage nach dem Warum, aber genauso leuchten in ihr für uns Christinnen und Christen mit dem festen Glauben daran, dass Ostern, dass die Auferstehung kommen wird, Spuren der Liebe auf. Der Hingabe. Jesu starke, leidenschaftliche Liebe zu den Menschen. Zu uns. Auch im Schmerz.

Korn, das in die Erde, in den Tod versinkt,
Keim, der aus dem Acker in den Morgen dringt -
Liebe lebt auf, die längst erstorben schien:
Liebe wächst wie Weizen und ihr Halm ist grün.

Gesang (z.B. das Lied „Korn das in die Erde“ EG Nr. 98)

oder

Gebet mit selbstgewählten Worten

Vaterunser
Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.

Segen
Gott segne uns und behüte uns,
Gott lasse sein Angesicht leuchten über uns und sei uns gnädig.
Gott erhebe sein Angesicht auf uns und schenke uns Frieden. Amen.

Stille

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Bleiben Sie gesegnet und behütet!
Ihre Team der Dietrich-Bonhoeffer-Kirchengemeinde,
der Kirchengemeinde Groß-Buchholz und der ev. Klinikseelsorge der MHH