Bilder: OW und CR

Gottesdienst zu Hause - Nr. 34

von Pastorin Anna Schwengber

Fürchtet euch nicht!

– ein Gottesdienst zu Hause und mit allen –
durch den Geist verbunden


Ausgabe 34 (26. August 2020)

Bitte beachten Sie: diese Andacht muss nicht perfekt sein!
Sie dürfen stocken und stottern, Sie dürfen suchen und blättern. Sie sind niemandem etwas schuldig.
Im Gegenteil: Sie sind hier, um vor Gott mit einer Andacht beschenkt zu werden!

Was Sie brauchen:

  • Eine Kerze
  • Ein Evangelisches Gesangbuch
  • Zeit für Gott und sich
  • Das Faltblatt (PDF) oder diese Seite

Kerze anzünden ~ Stille

Gebet
Gott, ich bin hier allein
und doch sind wir alle durch deinen Geist miteinander verbunden. Und so feiere ich in deinem Namen Gottesdienst. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Aus Prediger 3, 1-15 (Übersetzung „Hoffnung für alle“)

Jedes Ereignis, alles auf der Welt hat seine Zeit:
Geborenwerden und Sterben, Pflanzen und Ausreißen, Töten und Heilen, Niederreißen und Aufbauen, Weinen und Lachen, Klagen und Tanzen, Steinewerfen und Steinesammeln, Umarmen und Loslassen, Suchen und Finden, Aufbewahren und Wegwerfen, Zerreißen und Zusammennähen, Schweigen und Reden, Lieben und Hassen, Krieg und Frieden. Für alles auf der Welt hat Gott schon vorher die rechte Zeit bestimmt.
So kam ich zu dem Schluss, dass es für den Menschen nichts Besseres gibt, als fröhlich zu sein und das Leben zu genießen.
Wenn er zu essen und zu trinken hat und sich über die Früchte seiner Arbeit freuen kann, ist das Gottes Geschenk.
Ich begriff, dass Gottes Werk für immer bestehen wird. Niemand kann etwas hinzufügen oder wegnehmen. So hat Gott es eingerichtet, damit die Menschen Ehrfurcht vor ihm haben.

Stille

Impuls
Ich schreibe mir seit einiger Zeit „To-Do-Listen“, kleine Zettel in Neonfarben, die mich an all‘ das erinnern, was ich noch zu tun habe.
Nach getaner Arbeit hake ich dann ab – voller Genugtuung. Ein Haken nach dem nächsten. Herrlich ist das.

Jedes Ereignis, alles auf der Welt hat seine Zeit.
Niemand kann etwas hinzufügen oder wegnehmen.

Wir müssen dem Leben und allem, was es so mit sich bringt, begegnen. Das meiste davon haben wir uns nicht ausgesucht, aber es steht auf unserer „To-Do-Liste des Lebens“ eben drauf.
Manchmal hilft dann nur noch, die Aufgaben anzunehmen – immer mit der Gewissheit: Gott begleitet mich jetzt.
Und dann, zu gegebener Zeit, kann man hoffentlich getrost einen Haken an die Aufgabe setzen und durchatmen.

Stille

oder

Gesang (singen oder summen Sie zum Beispiel „Gott gab uns Atem“ EG 432)

oder

Gebet (überlegen Sie zum Beispiel, was Sie für die nächsten Aufgaben in Ihrem Leben brauchen. Mut, Ausdauer, Freude, Freunde … oder sprechen Sie frei, was Ihnen auf der Seele liegt.)

Vaterunser
Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.

Segen
Gott segne uns und behüte uns, Gott lasse sein Angesicht leuchten über uns und sei uns gnädig. Gott erhebe sein Angesicht auf uns und schenke uns Frieden
Amen.

Kerze auspusten

Bleiben Sie gesegnet und behütet!
Ihre Dietrich-Bonhoeffer-Kirchengemeinde
und Kirchengemeinde Groß-Buchholz