Bilder: OW und CR

Gottesdienst zu Hause - Nr. 36

von Pfarrer Dr. Gebhard Löhr

Fürchtet euch nicht!

– ein Gottesdienst zu Hause und mit allen –
durch den Geist verbunden


Ausgabe 36 (9. September 2020)

Bitte beachten Sie: diese Andacht muss nicht perfekt sein!
Sie dürfen stocken und stottern, Sie dürfen suchen und blättern. Sie sind niemandem etwas schuldig.
Im Gegenteil: Sie sind hier, um vor Gott mit einer Andacht beschenkt zu werden!

Was Sie brauchen:

  • Eine Kerze
  • Ein Evangelisches Gesangbuch
  • Zeit für Gott und sich
  • Das Faltblatt (PDF) oder diese Seite

Kerze anzünden, Stille

Gebet
Gott, ich bin hier allein
und doch sind wir alle durch deinen Geist miteinander verbunden. Du hast versprochen, bei uns zu sein. Und so feiere ich in deinem Namen Gottesdienst. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Lukas 17,11-19
Und es begab sich, als Jesus nach Jerusalem wanderte, dass er durch Samarien und Galiläa hinzog. Und als er in ein Dorf kam, begegneten ihm zehn aussätzige Männer, die standen von ferne und erhoben ihre Stimme und sprachen: Jesus, lieber Meister, erbarme dich unser. Und als er sie sah, sprach er zu ihnen: Geht hin und zeigt euch den Priestern! Und es geschah, als sie hingingen, da wurden sie rein.
Einer aber unter ihnen, als er sah, dass er gesund geworden war, kehrte er um und pries Gott mit lauter Stimme und fiel auf sein Angesicht zu Jesu Füßen und dankte ihm. Und das war ein Samariter. Jesus aber antwortete und sprach: Sind nicht die zehn rein geworden? Wo sind aber die neun? Hat sich sonst keiner gefunden, der umkehrte, um Gott die Ehre zu geben, als nur dieser Fremde? Und er sprach zu ihm: Steh auf, geh hin, dein Glaube hat dir geholfen.
(Luther-Bibel 2017)

Stille

Impuls
Haben wir eigentlich schon einmal darüber nachgedacht, wie oft wir von Krankheit oder Unglück verschont geworden sind? Gerade in diesem Corona-Sommer? Krankheiten können uns treffen, und sie haben viele von uns schon einmal getroffen, auch schwere Krankheiten. Aber haben wir auch schon einmal darüber nachgedacht, was uns nicht getroffen hat, oder wo wir gut wieder herausgekommen sind? Und wenn wir aufatmen konnten, z.B. weil wir oder ein lieber Mensch genesen ist – haben wir das mit Gott in Verbindung gebracht? Haben wir ihm gedankt, dass es uns gelungen ist, Unglück zu vermeiden oder eine Krankheit zu überwinden? – Erst der eine Mann, der sich zu Jesus zurückbegibt und ihm dafür dankt, dass er von der Krankheit frei geworden ist, ist wirklich heil geworden. „Dein Glaube hat dir geholfen“, sagt Jesus. Und das heißt nichts anderes als: Du bist wirklich ganz heil geworden, nicht nur am Leib, sondern auch an deiner Seele. Lasst uns auch an Leib und Seele gesund sein und gesund bleiben!


Gesang: Lesen und beten Sie das Lied EG 325, die Strophen 1, 2 und 5 („Sollt ich meinem Gott nicht singen?“)

Vaterunser
Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.

Segen 
Gott lasse es hell sein in deinem Leben.
Jesus Christus sei für dich das Licht der Welt.
Der Heilige Geist bewahre dich in allen Finsternissen.
Es segne und behüte dich Gott, der Allmächtige,
Vater, Sohn und Heiliger Geist.

Kerze auspusten

Bleiben Sie gesegnet und behütet!
Ihre Dietrich-Bonhoeffer-Kirchengemeinde
und Kirchengemeinde Groß-Buchholz