Bilder: OW und CR

Gottesdienst zu Hause - Nr. 53

von Diakonin Hilke Grabau

– ein Gottesdienst zu Hause und mit allen –
durch den Geist verbunden


Ausgabe 53 (6. Januar 2021)

Bitte beachten Sie: Heute ist unsere Andacht gedacht für kleine und große Menschen, also für die ganze Familie!

Alle können einen Teil der Andacht übernehmen. Es geht aber auch alleine.

Sie sind hier, um vor Gott mit einer Andacht beschenkt zu werden!

Was Sie brauchen:

  • Eine Kerze, ein paar Teelichter
  • Bleistift, Schere und Papier
  • evtl. ein paar Blumen
  • Ein Evangelisches Gesangbuch
  • Zeit für Gott, die Familie und sich
  • Dieses Faltblatt

Kerze anzünden       Dazu wird gesagt:
Jesus sagt: Ich bin das Licht der Welt! Wo Menschen in seinem Namen zusammenkommen, da ist Licht. Es breitet sich aus. Es wärmt uns. Da ist Gottes Liebe mitten unter uns. Amen.

Lied: (EG 456) „Vom Aufgang der Sonne“

Gebet (aus dem Kindergottesdienst)
Alles, was wir heute tun, singen, spielen, lachen, ruh‘n,
soll gescheh‘n in deinem Namen und mit deinem Segen. Amen.

Lesung nach Psalm 100
Singt und jubelt laut dem Herrn, alle Welt!
Seht, ein Leuchten am Himmel. Hört die Engel singen.
Weihnachtsfreude breitet sich aus.
Singt und jubelt laut dem Herrn, alle Welt!
Gott wird Mensch. Er ist der gute Hirte – für uns.
Singt und jubelt laut dem Herrn, alle Welt!
(nach Susanne Paetzold)

Impuls
Heute ist Epiphanias, oder auch „Dreikönigstag“ genannt. Aber wer waren denn eigentlich diese drei „Könige“? Im Evangelium des Matthäus (Matth. 2, 1-12) werden sie als weise Männer beschrieben, die sich vor allem sehr gut auskannten mit der Beobachtung der Sterne und der Deutung der Sternbilder für die Menschen. Als sie einen besonders hellen Stern am Himmel entdeckten, war dies für sie ein Zeichen dafür, dass die Geburt eines besonderen Königs bevor-stand. Sie machten sie sich auf den Weg, folgten dem Stern, um dieses Kind zu finden und es anzubeten. Als sie es fanden beschenkten sie es mit kostbaren Gaben: Gold, wie für einen König, Weihrauch als Zeichen für ein göttliches Kind und Myrrhe, eine heilende und schützende Salbe. Sie erkannten, dass dieses Kind die Hoffnung der Menschen auf Frieden erfüllen könnte.
Der „Stern über Bethlehem“ ist auch für uns heute ein Zeichen der Hoffnung auf Frieden und Liebe für die Welt. Auch deshalb basteln wir gerne Sterne und hängen sie in unsere Fenster in der Advents- und Weihnachtszeit und lassen sie auch in der Epiphaniaszeit noch hängen. In diesem Jahr werden Kinder, die als Sternsinger verkleidet die Häuser und Wohnungen segnen, corona-bedingt wahrscheinlich nicht zu den Menschen kommen. In den katholischen Gemeinden gibt es diesen Segen aber als Aufkleber zum Mitnehmen.
So sieht er in diesem Jahr aus: 20*C+M+B+21 (Das steht für „Christus mansionem benedicat“, was heißt “Christus segne dieses Haus“. *= Stern von Bethlehem, +++= Dreieiniger Gott)

Gesang (EG Nr. 544) “Stern über Bethlehem“ oder ein anderes Lied, dass Ihr mögt.

Gebet
Wir beten für andere.
Guter Gott, heute denke ich besonders an….
wer möchte erzählt seine Sorgen, Wünsche, Bitten.
Gott du kennst uns Du weißt wie es uns geht.
Deine Nähe brauchen wir. Lass uns nicht allein.
Danke Gott.

Vaterunser
Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.

Segen 
Wer hat kann ein buntes Tuch oder einen Schal dazu nehmen und ihn dem jeweils nächsten Mitfeiernden um die Schultern legen mit den Worten:

Jesus spricht: >Ich bin das Licht der Welt< Gehe nun unter seinem Segen in diese Woche.“ – oder: „Gott segne dich und behüte dich!“

Zum Schluss: Amen

Kerze auspusten

Bleiben Sie gesegnet und behütet!
Ihre Dietrich-Bonhoeffer-Kirchengemeinde
und Kirchengemeinde Groß-Buchholz