Bilder: OW und CR

Gottesdienst zu Hause - Nr. 68

von Pastorin Anna Schwengber

Gottesdienst zum Mitnehmen

– ein Gottesdienst zu Hause und mit allen –
durch den Geist verbunden


Ausgabe 68 (14. April 2021)

Was Sie brauchen:

  • Eine Kerze
  • vielleicht ein Evangelisches Gesangbuch (EG)
  • Zeit für Gott und sich
  • Das Faltblatt (PDF) oder diese Seite

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Stille

Gebet
Gott, durch deinen Geist sind wir vereint,
auch wenn wir gerade alleine sind oder uns allein fühlen.
So feiere ich jetzt diesen Gottesdienst. Im Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Aus Johannes 20, 24-29
Thomas aber, einer der Zwölf, der Zwilling genannt wird, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. Da sagten die andern Jünger zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er aber sprach zu ihnen: Wenn ich nicht in seinen Händen die Nägelmale sehe und lege meinen Finger in die Nägelmale und lege meine Hand in seine Seite, kann ich's nicht glauben. Und nach acht Tagen waren seine Jünger abermals drinnen, und Thomas war bei ihnen. Kommt Jesus, als die Türen verschlossen waren, und tritt mitten unter sie und spricht: Friede sei mit euch! Danach spricht er zu Thomas: Reiche deinen Finger her und sieh meine Hände, und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig! Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott! Spricht Jesus zu ihm: Weil du mich gesehen hast, darum glaubst du? Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!

Stille

Impuls
Wenn die Euphorie verklungen ist, kommen meistens die Zweifel in mir zum Vorschein. So geht es mir hin und wieder auch mit meinem Glauben. Gott kam in Jesus Christus als Mensch auf die Erde. Er wirkte, heilte, sprach von seinem Vater, von der Liebe. Und dann starb er – und besiegte den Tod. Manchmal muss ich mich selber kneifen, wenn ich daran denke. Es ist ein so großes Werk Gottes!
Der Jünger Thomas fragt nach Beweisen und ich kann ihn schon verstehen.
Jesus sagt: Selig sind, die nicht sehen und doch glauben! Glauben ist nicht Wissen, den Glauben an die Auferstehung kann ich nicht letztgültig in Worte fassen. Und Jesus sagt: Das muss ja auch nicht sein, es würde dich nicht selig, nicht zufriedener, nicht glücklicher machen. Ich bin erleichtert, trotz der Zweifel – dann und wann – kann ich wagen zu glauben. Was für eine Zuversicht!

Stille oder

Gesang (singen oder summen Sie das Lied „Jesus lebt, mit ihm auch ich“ (EG Nr. 115) oder ein Lied, das Sie mögen) oder

Gebet (zum Beispiel: Welche Zweifel bringen Sie heute vor Gott? Worin finden Sie Zuversicht?)

Vaterunser
Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.

Segen
Gott segne uns und behüte uns,
Gott lasse sein Angesicht leuchten über uns und sei uns gnädig.
Gott erhebe sein Angesicht auf uns und schenke uns Frieden. Amen.

Stille

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Bleiben Sie gesegnet und behütet!
Ihre Dietrich-Bonhoeffer-Kirchengemeinde
und Kirchengemeinde Groß-Buchholz