Bilder: OW und CR

Gottesdienst zu Hause - Nr. 150

von Diakonin Hilke Grabau

Gottesdienst zum Mitnehmen

– ein Gottesdienst zu Hause und mit allen –
durch den Geist verbunden


Ausgabe 150 (2. November 2022)

Bitte beachten Sie: Heute ist unsere Andacht gedacht für kleine und große Menschen, also für die ganze Familie!

Alle können einen Teil der Andacht übernehmen. Es geht aber auch alleine.

Sie sind hier, um vor Gott mit einer Andacht beschenkt zu werden!

Was Sie brauchen:

  • Eine Kerze
  • Den Anhang
  • Etwas Papier, Farbe und Pinsel
  • Ein Evangelisches Gesangbuch
  • Zeit für Gott, die Familie und sich

Kerze anzünden       Dazu wird gesagt:
Jesus sagt: Ich bin das Licht der Welt! Wo Menschen in seinem Namen zusammenkommen, da ist Licht. Es breitet sich aus. Es wärmt uns. Da ist Gottes Liebe mitten unter uns. Amen.

Lied: (EG 420) „Brich mit den Hungrigen dein Brot“

Gebet (aus dem Kindergottesdienst)
Alles, was wir heute tun, singen, spielen, lachen, ruh‘n,
soll gescheh‘n in deinem Namen und mit deinem Segen. Amen.

Votum
„Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.“ (Matthäus 25,40b)

Impuls
Es ist schon November, aber es fühlt sich gar nicht so an! Da die Tage nun mit der Umstellung auf die Winterzeit aber doch merklich dunkler werden, können wir ja unsere Laternen aus dem Schrank holen, oder auch eine neue Laterne basteln, um damit „Laterne laufen“ zu gehen. Oder wir lassen sie leuchten in einem der vielen Laternenumzüge in der kommenden Zeit. Am 11. November, dem Martinstag, wird an vielen Orten mit Laternenumzügen und Liedern an einen besonderen Menschen gedacht. Sankt Martin lebte im vierten Jahrhundert in Frankreich. Er war Offizier beim römischen Kaiser. An einem kalten Winterabend sah er einen halb verhungerten und frierenden Bettler am Stadttor sitzen. Er wollte ihm helfen und teilte seinen warmen Soldaten-mantel mit dem Schwert in zwei Hälften. Die eine Hälfte gab er dem Bettler und rettete ihm so das Leben. In der Nacht darauf träumte er von diesem Bettler. Doch im Traum verwandelte sich das Gesicht des Bettlers, und es war Jesus, der seinen halben Mantel trug. So wurde Martin ein Vorbild für die Nächstenliebe.
Wir denken auch deshalb so gerne an St. Martin, weil er uns gezeigt hat, wie wichtig und auch wie einfach es ist mit anderen zu teilen. Es bringt Licht, Wärme und Freude in das Leben der Menschen. Wir alle sollten das viel öfter einmal ausprobieren. Dann merken wir, wie glücklich es uns machen kann. Vielleicht habt Ihr ja Lust, auch mal wieder eine Laterne oder eine Tischlaterne zu basteln? Im Internet gibt es viele tolle Bastelanleitungen dafür. Oder Ihr schaut in den Anhang und bastelt euch eine Tischlaterne mit der Martinsgeschichte darauf.
Viel Spaß dabei!

Lied: (EG 571) „Tragt in die Welt nun ein Licht“

Gebet
Wir beten für andere.Guter Gott, heute denke ich besonders an….
wer möchte erzählt seine Sorgen, Wünsche, Bitten.
Gott du kennst uns. Du weißt, wie es uns geht.
Deine Nähe brauchen wir. Lass uns nicht allein.
Danke Gott.

Vaterunser
Vater unser im Himmel. Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Segen
Wer hat kann ein buntes oder gelbes Tuch oder einen Schal dazu nehmen und ihn dem jeweils nächsten Mitfeiernden um die Schultern legen mit den Worten:
„Jesus spricht: >Ich bin das Licht der Welt< Gehe nun unter seinem Segen in diese Woche.“ – oder: „Gott segne dich und behüte dich!“
Zum Schluss: Amen

Kerze auspusten

Bleiben Sie gesegnet und behütet!
Ihre Dietrich-Bonhoeffer-Kirchengemeinde
und Kirchengemeinde Groß-Buchholz